Vielfalt der Berufe Download (PDF 485,4 kB) 8 mal heruntergeladen

  • Manuela Bonifer-Jungwirth, BFI Oberösterreich | © Copyright

Aktuell gibt es 197 anerkannte Lehrberufe in Österreich. Trotz dieser Vielfalt werden nach wie vor etwa 2/3 aller weiblichen Lehrlinge in nur 10 Lehrberufen ausgebildet. Junge Frauen wählen dabei klassische „Frauenberufe“, wie Einzelhandelskauffrau, Friseurin und Stylistin, Bürokauffrau. Eine Abfrage zu „klassischen“ Berufen in den Herkunftsländern, zur beruflichen Teilhabe und Fragen der ökonomischen Un-/ abhängigkeiten können hier durchaus diskussionsanregend genutzt werden. Wie Studien verdeutlichen, weisen Mädchen in der Kindheit auf Nachfrage nach ihren Traumberufen noch ein sehr vielfältiges Spektrum an beruflichen Vorstellungen auf. Diese werden jedoch danach zunehmend auf Grund vielseitiger Anpassungsleistungen zurückgestellt. Im konkreten Prozess der Berufswahl orientieren sie sich dann weniger an ihren Interessen, Neigungen, Fähigkeiten als an den Entsprechungen traditioneller Rollenbilder in der Gesellschaft. Auch bei jungen Männern zeigt und hält sich die Tendenz traditionelle „Männerberufe“ zu wählen. Ziel im vorliegenden Beispiel ist es, eine Auseinandersetzung mit „traditionellen“, jedoch auch veränderbaren Zuschreibungen, als Kriterium der Berufswahl anzuregen und „geschlechtstypische“ Kompetenzen im Kontext der Prozesse zur Berufswahl zu hinterfragen.

Erstellt im Rahmen des ESF-Projektes Netzwerk ePSA. Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Aufgabe

  • Verschiedene Berufsfelder und dazu passende Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungswege in Österreich überblicken
  • Die vorläufige Bildungs- und Berufswahl überprüfen
  • Eigene Ziele und Schritte zu den Zielen definieren
Kategorien
e-PSA
Module
Themen
Arbeit
Kompetenzfelder
Berufsorientierung (BO)