Basisbildung aktuell – Verbindlichkeiten, Abgrenzungen, Gemeinsamkeiten

Die vorliegende Ausgabe 33 der Online-Zeitschrift „Magazin erwachsenenbildung.at“ eröffnet in insgesamt dreizehn Beiträgen zahlreiche Perspektiven auf Basisbildung. Die AutorInnen zeichnen damit ein facettenreiches Bild von dem, was Basisbildung sein kann.

Die Ausgabe Basisbildung aktuell kann hier heruntergeladen werden:  http://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv.php?mid=12211

Basisbildung gehört gemeinsam mit dem Nachholen eines Pflichtschulabschlusses derzeit zu den bestdotierten Bereichen der Erwachsenenbildung in Österreich, mit einem Budget von 75 Mio. Euro allein in den vergangenen drei Kalenderjahren. Man könnte meinen, dass daher auch breite Bevölkerungsschichten längst Bescheid wissen sollten, was darunter zu verstehen ist. Fragt man Menschen außerhalb der Erwachsenenbildung, was sie mit Basisbildung verbinden, erhält man ein uneinheitliches Bild. Da denken manche an Lesen, Schreiben und Rechnen lernen in der Volksschule, oder zumindest das, was jede/r von uns nach der Pflichtschule können sollte. Andere wiederum sehen Basisbildung als Voraussetzung um alleine in einem Haushalt und im täglichen Leben zurechtzukommen. Wieder andere assoziieren Deutschkurse mit dem Begriff.

Auch unter Fachleuten in der Erwachsenenbildung gibt es unterschiedliche Interpretationen des Basisbildungsbegriffs und unterschiedliche Grundhaltungen dazu. Das machen Julia Schindler und Sonja Muckenhuber, die Herausgeberinnen der aktuellen Ausgabe im Editorial deutlich. „Raus aus der Bubble!“ fordern sie – und wollen damit zur Diskussion mit Andersdenkenden anregen. Denn nur so könne eine gemeinsame Idee von Basisbildung entstehen.

Quelle: erwachsenenbildung.at
Bild: CC BY CONEDU/Schnepfleitner, auf erwachsenenbildung.at